Operation KickAss 2013

de gb
Rockstar+Energy+Drink+Operation+Kick+Ass+Operation+Kick+Ass

Samstag 14. September 2013 Chula Vista/San Diego:

Wir befinden uns irgendwo im nirgendwo, so scheint es. Die Sonne prallt aufs Sleep Train Amphitheatre, wo an diesem Abend Künstler wie Avenged Sevenfold, Volbeat, Him u.a. auftreten werden. Viele der Besucher verweilen noch bei Ihren Autos und warten auf die Acts, die sie sehen wollen. Wie bei vielen anderen Veranstaltungen gibt es auch hier keinen Wiedereinlass und so füllt sich das Amphitheater auch erst langsam, bis es zum Headliner, Avenged Sevenfold, dann fast bis auf den letzten Platz gefüllt ist.
Der Spielplan sah wie folgt aus:

Rockstar Energy Drink Main Stage
Avenged Sevenfold – 9:25 – 10:55
Volbeat – 7:55 – 8:55
HIM – 6:55 – 7:35
Halestorm – 5:55 – 6:35
All That Remains – 5:05 – 5:35

Coldcock Herbal Whiskey Stage
Airbourne – 4:20 – 4:55
Attika 7 – 3:30 – 4:00
Hell Or Highwater – 2:45 – 3:10
Mindset Evolution – 2:00 – 2:25

Aus nicht weiter geklärten Gründen, wechselten jedoch HIM und Halestorm die Sets. So dass HIM das frühere Set von 5:55 – 6:35 und Halestorm danach spielten.

Wer HIM von früheren Konzerten kennt, bei denen Sänger Ville Vallo starr vor dem Mikro stand und eine Zigarette nach der anderen beim Singen rauchte, wäre erstaunt gewesen wie sich das Set geändert hat. Ville bewegte sich während des gesamten Sets, selbst wenn er Akkustik-Gitarre spielte. Leider konnten HIM das Publikum nicht so wirklich mitreißen, was vielleicht teils an der prallen Sonne teils an der fast durchgängigen Bestuhlung des Amphitheaters lag. Der düstere Love Rock der Finnen kommt bei Dunkelheit wahrscheinlich besser rüber als bei hellem Sonnenschein. In den 40 Minuten spielten HIM u.a. Kiss of Dawn, Wings of a butterfly und Tears on Tape.

Nach einer kleinen Umbauphase ging es weiter mit Halestorm. Gleich mit dem ersten Song heizte Frontfrau Lzzy Hale dem Publikum mächtig ein. Die Performanz wurde bis auf das Drum-Solo von ihrem Bruder Arejay Hale, der mit riesigen Drumsticks spielte, von Sängerin Lzzy dominiert. Here’s To Us und Love Bites waren bestimmt die Highlights des gesamten Sets.

Der Auftritt der Dänen von Volbeat war gekennzeichnet von viel Publikumsinteraktion des Sängers Michael Poulsen. Zum einen motivierte er die Jungs die Mädels auf ihre Schultern zu heben, als jedoch auch Jungs sich gegenseitig auf die Schultern hoben, wurden sie freundlich von dem Volbeat Sänger verwiesen „Get down, you’re not a lady!“.

Neben Songs des neuen Albums Outlaw Gentlemen & Shady Ladies durfte natürlich auch das obligatorische Johnny Cash Cover „Ring of Fire“ nicht fehlen.

Den Beginn von „Still Counting“ lies Sänger Michael vom Publikum singen, was jedoch kaum hörbar vom Publikum gesungen wurde. Umso erstaunter war es, dass das Publikum die neueren Songs jedoch kannte, was Sänger Michael auch kommentierte: „How do you know that song? You hear that on the radio? The Volbeat crap? You listen to the Volbeat crap on the radio?“ Auch proklammierte er öfters seine Liebe zu Slayer. “ We all know that we’re in America. We don’t need God, we need Slayer”. Zum Ende des Sets als Plecs und Drumsticks ins Publikum geworfen wurden, kämmte sich Sänger Michael Poulsen ganz Rockabilly Style das Haar und warf den Kamm ins Publikum.

Pünktlich zu Avenged Sevenfold ist es stockdunkel und das Publikum kann die gewaltige Lichtshow oder besser Feuershow, die sich während des ganzen Sets auf der Bühne abspielt voll genießen. Es ist eine der ersten Shows der Jungs mit ihrem neuen Album Hail To the King. Man merkt, dass Avenged Sevenfold aus der Gegend kommen, denn das Amphitheater ist fast ausverkauft. Auch die Jungs scheinen dies zu genießen. „We see a lot of familiar faces tonight“ bemerkt der Sänger und fragt dann, „who has seen Avenged Sevenfold before? Who is seeing Avenged for the first time?” Man weiß be idem Gegröll garnicht, ob es mehr alte oder neue Fans gibt. “We have a song for you” begrüßt M. Shadows die neuen Fans und “Welcome to the Family” wird gespielt.

Ein riesiges Skelett mit Krone ziert als Deko die Bühne und wird vom Sänger vorgestellt. „We brought the king!“ worauf dann auch ihre neue Single „Hail to the king“ performt wird.
Der Song “Fiction” wird dem verstorbenen Schlagzeuger Jimmy The Rev Sullivan gewidmet, mit den Worten “We will dedicate this song for the rest of our lives to Jimmy. Not because he was a member of this band, because he was our best fucking friend.”

Das Feuer geht den Jungs bis zum letzten Song “Bat Country” nicht aus, aber Sänger vergisst seinen Einsatz und versucht mit einem charmanten Lachen drüber hinweg zu spielen, was ihm auch gelingt. Zur Zugabe lassen sich die Jungs viel Zeit und kommen dann mit einem Klassiker „Unholy Confessions“ und viel Feuer und Feuerwerk wieder auf die Bühne.

Zur Bilder-Gallerie geht es hier.

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